Mittwoch, 26. August 2015

Real Farma Odessa - Arsenal Kiew 0:3

Druha Liga
FSK Ivan
Zuschauer: 250 (35 Gäste)

Letztes Jahr war Real Farma offiziell in Ovidiopol stationiert, obwohl sie schon in Odessa spielten. In diesem Jahr steht nun auch hinter dem Vereinsnamen die Schwarzmeerstadt. In der Zukunft soll der Verein auch in das kleine Stadion „Spartak“ im Zentrum der Stadt ziehen, damit mehr Zuschauer gelockt werden können. Denn momentan spielt Real noch in einem Industriegebiet, weit weg von der Zivilisation.
Zu Gast war heute Arsenal Kiew. Ein künstlicher Verein, der mitten in der Saison 2001/02 aus dem Armeeclub ZSKA entstand. 

Sonntag, 23. August 2015

Krystal Kherson - Zorya Lugansk 0:5

Kubok Ukrainy (Ukrainischer Pokal)
Stadion Krystal
Zuschauer: 5 155 (12 Gäste)

Nach Myr – Chernomorets am Samstag ging es für mich den Tag darauf nach Kherson. Dort empfang Krystal den Europa-League-Teilnehmer Zorya Lugansk. Für den Heimverein stellt das Spiel ein Highlight der letzten Jahren dar, da der Verein nur in der 3. Liga spielt und im Pokal zuletzt auch nur langweilige Vereine bekam. So kamen 10 Mal mehr Zuschauer als zu einem Drittligaspiel. Selbstverständlich bestand das Publikum wie üblich nicht nur aus den treuen Fans Krystals – wie es auch in Deutschland ist, wurde das Spiel zu einem großen Event. 

Samstag, 22. August 2015

Myr Hornostayivka - Chernomorets Odessa 0:2

Kubok Ukrainy (Ukrainischer Pokal)
Stadion Zatys
Zuschauer: 1 250 (140 Gäste)

Seit dem letzten Jahr ist der Pokal in der Ukraine ähnlich wie in Deutschland ausgelegt, sodass bei Einstieg der Erstligateams in den Pokal diese sicherlich auf Vereine aus den unteren Ligen treffen. Diese Neueinführung führte selbstverständlich dazu, dass die kleinen Vereine im Pokal hohe Zuschauerzahlen bekommen.

Im Gegensatz zum letzten Jahr kam es heuer zu drei Sensationen, die Erstligisten Karpaty Lviv, Metalist Kharkiv und Metalurg Zaporizhya flogen aus dem Pokal raus. 

Freitag, 21. August 2015

First Vienna FC 1894 - SV Horn 2:1

Regionalliga Ost
Stadion-Hohe -Warte
Zuschauer: 2.000 (ca. 90 Gäste)

Neben Rapid und Austria Wien gibt es noch weitere Traditionsvereine in Österreichs Hauptstadt die einen Besuch wert sind. Einen von diesen schaute ich mir am Freitagabend an.
Mit der U-Bahn ging es raus nach Döbling, von dort aus zu Fuß etwa 10 Minuten weiter bis zum Stadion. Ganz cooles Teil und die Aussicht runter auf die Stadt ist schon was Besonderes.
Zum Spitzenspiel gegen den SV Horn fanden sich etwa 2.000 Zuschauer ein, was für lange Schlangen an der Kasse und eine ordentliche Kulisse sorgten, die in Österreichischen Regionalliga erstmal erreicht werden muss.

Mittwoch, 19. August 2015

SK Rapid Wien - FC Shakhtar Donetsk 0:1

Champions League - Playoff
Ernst Happel Stadion
Zuschauer: 46.400 (ca. 200 Gäste)

Rapid schaffte es tatsächlich Ajax Amsterdam aus der CL-Quali zu werfen, für mich ein Grund nach Wien zu reisen und mir das Hinspiel gegen Donezk anzuschauen. Die Euphorie im Lager der Grünen war riesig und mit über 46.000 Zuschauern sorgten sie auch für den passenden Rahmen.
In den Sektoren C und D gab es eine Choreo die den Schriftzug "Ultras" auf grünen Hintergrund ergab. Dazu gab es noch vor der Kurve ein Spruchband ''Rapid ist eine Religion und wir sind die Propheten''. Wurde ordentlich umgesetzt und ergab ein gutes Bild. 

Samstag, 15. August 2015

SV Eintracht Trier 05 - SV Waldhof Mannheim 07 0:2

Regionalliga Südwest
Moselstadion Trier
Zuschauer: 2.176 (ca. 400 Gäste)

Samstag morgen machte ich mich auf dem Weg in die älteste Stadt Deutschlands. Dank mehrmaliger Verspätung erreichte ich den Trierer HBF gerademal 20 Minuten vor Spielbeginn. Also lieber einen kurzen Sprint zum Taxistand getätigt, als sich irgendwo zu verlaufen und einen Teil des Spiels verpassen. Gut 5 Minuten vor Spielbeginn betrat ich dann auch das Moselstadion. Schön Oldschool, genau wie ich es mag! 

Freitag, 14. August 2015

Shakhtar Donetsk - Dnipro Dnipropetrovsk 0:2

Premier Liga
Stadion Chernomorets
Zuschauer: 13 213 (210 Gäste)

Odessa ist bereits die 4. Stadt, wo Shakhtar seit dem Umzug aus Donetsk seine Gegner empfängt. 90% der Spiele von der Mannschaft aus Donetsk fanden bislang im Westen der Ukraine, in Lviv statt. Doch zukünftig will Shakhtar seine Ligaspiele in der ganzen Ukraine absolvieren. Es gibt mindestens zwei Gründe für den Umzug. 

Sonntag, 9. August 2015

Sokil Zolochiv - Yunist Giyche 2:1

Persha Liga der Lvivska Oblast
Stadion Sokil
Zuschauer: 800

Obwohl ich schon viele Spiele in der Ukraine gesehen habe, kam ich nie zum echten Amateur-Fußball. Nach der dritten Profiliga (Druga Liga) gibt es jeweils in jeder der 24 Oblaste einen eigenen Verband, der auch eigene Ligen verwaltet. Jedoch ist das System der Oblast-Ligen von dem Profifußball ausgeschlossen, d.h. ein Verein muss nicht unbedingt Meister in einer Oblast werden, um in den Profifußball einzusteigen. Sowohl zuschauermäßig als auch leistungstechnisch sind die Ligen der Lviver und Kiewer Oblast mit Abstand die besten in der Ukraine. In der Lviv-Region dürften noch sogar mehr Fanszenen im Amateur-Bereich sein. 

Samstag, 8. August 2015

FC Würzburger Kickers - SV Werder Bremen 0:2 n.V.

DFB-Pokal 1. Runde
Stadion am Dallenberg
10.006 Zuschauer (ca 2.500 Gäste)

Die Euphorie in Würzburg um die Kickers kennt momentan keine Grenzen und somit meldete der Dalle zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ausverkauft.Nachdem gegen Dresden noch nicht alle Arbeiten am Stadion fertig gestellt waren, wurden heute erstmald die vollen 10.006 Zuschauer eingelassen. 
Wenn man bedenkt das vor 4 Jahren in der Landesliga gerade mal so um die 250 Zuschauer zu Spielen kamen ist die Entwicklung schon Wahnsinn. Heute ist die halbe Stadt und das Umland auf den Beinen und strömt mit Trikot und Schal zu den Kickers.Sicherlich ist der Erfolg der Motor dahinter. Und das Umfeld und auch die Fanszene muss noch wachsen, aber das wird mit der Zeit schon geschehen.

Karpaty Lviv - Chernomorets Odessa 4:0

Premier Liga
Stadion Ukraina
Zuschauer: 6 200 (40 Gäste)

Bei dem gleichen Spiel war ich schon 2013 gewesen. Damals war auch noch richtig Hass drin, da die beiden Szenen sich auf Grund mehrerer Tatsachen nicht leiden konnten. Seit 2010 ist die Auseinandersetzung zwischen den beiden Fanlager noch extremer geworden, nachdem die Odessa-Gruppe Duke's Band 14 Zaunfahnen in Lviv von der Heimszene gezogen hat. Doch seit der Maidan-Revolution herrscht zwischen allen verfeindeten Szenen Frieden. Die Szenen aus Odessa und Lviv veranstalteten im letzten Jahr sogar ein Freundschaftsspiel gegeneinander, um die Vereinigung der Fanszenen zu betonen. 

Donnerstag, 6. August 2015

Dinamo Minsk - FC Zürich 1:1 n.V.

Europa League Qualifikation 3. Runde
OSK Brestkiy
Zuschauer: 8 500 (ca 80 Gäste)

Nach dem CL-Spiel in Borisov ging es für mich mit der Bahn in den Westen, in die Stadt Brest. Dinamo Minsk hat schon seit Ende 2012 kein eigenes Stadion mehr, da das große Dinamo-Stadion in der Hauptstadt abgerissen wurde. An der gleichen Stelle soll dann ein neues Stadion entstehen, wobei die Arbeiten dort immer noch nicht laufen. So muss der Minsker Verein ab der 3. Runde der Europapokal-Quali in eine andere Stadt ausweichen. Brest liegt im Westen Belarus', ca 350 km von der Hauptstadt entfernt. 

Mittwoch, 5. August 2015

BATE Borisov - Videoton FC 1:0

UEFA Champions League-Qualifikation 3. Runde
Borisov-Arena
Zuschauer: 12 498 (10 Gäste)

Ursprünglich wollte ich zu den Ligaspielen in Weißrussland, aber auf Grund des Boykotts vieler Szenen, entschied ich mich für die Europapokalspiele... Aus Odessa, wo ich meinen Sommerurlaub verbringe, ging es mit dem Zug in die Hauptstadt der Republik Belarus. Der Grenzübergang mit dem Zug macht die Bahnfahrt in der ehemaligen Sowjetunion schon recht teuer. Mit dem Bus kann man viel billiger zwischen den Ländern reisen. Da ich aber keine Zeit verlieren wollte, begab ich mich trotzdem auf die Direktreise mit der Bahn und zahlte 58 Euro für die 3. Klasse.


Sonntag, 2. August 2015

FC Bayern München II - TSV 1860 München II 0:0

Regionalliga Bayern
Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße
11.300 (ca. 3.500 Gäste)

Nach dem guten Derby an Ostern stand für mich fest auch diesmal wieder dem Münchener-Ama-Derby beizuwohnen. Karten werden ja nur an Mitglieder verkauft und so musste man seine Kontakte spielen lassen. Allerdings war das Derby nicht ganz ausverkauft, das lag u.a. daran das noch kein Bundesliga-Spieltag war und somit nicht jeder seine Karten abholen konnte. Die freien Tickets gingen allerdings nicht an die Tageskasse, sondern wurden vom FCB dem Shredder übergeben...
Von Seite der Blauen fehlte diesmal die aktive Szene, um "mal wieder einzubremsen". Versteh ich jetzt nicht so ganz, man sollte doch froh sein sich mit seinem größten Rivalen zu messen. Aber gut.
Diesmal war auch ein Schwarzmarkt vorhanden.

Chernomorets Odessa - Dynamo Kiew 0:2

Premier Liga
Stadion Chernomorets
Zuschauer: 22.222 (ca 550 Gäste)

Fast 9 Monate ist es seit dem letzten Spiel von Chernomorets in der eigenen Stadt her. Nach der Hinrunde der abgelaufenen Saison wurde die Lage in Odessa als potentiell Gefährlich eingestuft und so wurden seitdem keine Spiele mehr ausgetragen. Der Verein musste nach Kiew, in das ehemalige Stadion von Dynamo Kiew, ausweichen.
Vor über zwei Monaten wurde der Ex-Präsident Georgiens Mikheil Saakashvili zum Gouverneur von Odessa ernannt. Durch die Mühen des Vereins und neuen Gouverneurs wurdеn die Verantwortlichen der Polizei erfolgreich überzeugt und der Austragung der Fußballspiele in Odessa stand nichts mehr im Wege. Vor zwei Wochen fand hier zur Probe das Supercupfinale zwischen dem Meister Dynamo Kiew und dem Vizemeister Shakhtar Donetsk statt. Sicherheitstechnisch lief es zum Glück ganz gut ab und so durfte auch Chernomorets in die eigene Stadt zurück. 

Samstag, 1. August 2015

FC Würzburger Kickers - SG Dynamo Dresden 1:1

3. Liga
Stadion am Dallenberg
Zuschauer: 9.011 (ca. 2.500 Gäste)

Nach knapp vier Jahrzehnten Pause stand heute das erste Profispiel am Dallenberg an. Mit Dynamo Dresden war dann auch ein attraktiver Gegner zu Gast und so fiel die Entscheidung recht leicht an den Dalle zu pilgern.
Auch für den aktiven Haufen der Würzburger sollte es ein besonderes Spiel werden, neben dem ersten Heimspiel in Liga 3 standen sie auch zum ersten Mal an ihrem neuen Standort auf der Hintertortribüne. Als Intro gab es eine kleine Choreo, bestehend aus rot-weißen Folienbahnen, Wurfrollen, Doppelhaltern und Luftballons. Insgesamt gab es ein recht chaotisches Bild ab, nix besonderes aber viel habe ich heute auch nicht erwartet. Stimmungstechnisch hatte klar Dynamo die Hosen an, aber dafür, dass sich die Hausherren erst an ihrem neuen Standort finden müssen, war das Gezeigte gar nicht so schlecht.