Samstag, 30. August 2014

FC Würzburger Kickers - TSV 1860 München II 0:2

Regionalliga Bayern
Stadion am Dallenberg
Zuschauer: 4.580 (ca. 300 Gäste)

Heute empfingen die Würzburger Kickers die 2. Mannschaft der Münchner Löwen, diese Partie versprach aufgrund der Vorkommnisse letzte Saison in München eine gewisse Brisanz.
Der B-Block-Würzburg eröffnete das Spiel mit einigen Fahnen und begann zu supporten. Dies war aber heute weder Fisch noch Fleisch, hatten sie noch ganz gut angefangen flachte im Laufe des Spiels die Stimmung immer weiter ab. In der 2. Halbzeit war meist nur noch tote Hose. Diese Saison der schwächste Auftritt der Würzburger dem ich beigewohnt habe.

Samstag, 23. August 2014

Bukovyna Chernivtsi - Chernomorets Odessa 0:4

Kubok Ukrainy (Ukrainischer Pokal)
Stadion Bukovyna
Zuschauer: 4900 (ca 55 Gäste)

Nach Chernivtsi (Czernowitz) wollte ich schon länger kommen. Und zwar nicht wegen dem Fußball, sondern weil ich schon viel von der Attraktivität dieser Stadt gehört habe. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Hier gefiel es mir nicht weniger als in Lviv (Lemberg). Ich werde sicherlich noch einmal vorbeikommen und mehr Zeit in Sightseeing investieren.

Donnerstag, 21. August 2014

Zorya Lugansk - Feyenoord Rotterdam 1:1

Europa League Playoff-Runde
Dynamo-Valeriy Lobanovsky Stadion
Zuschauer: ca 5500 (ca 50 Gäste)

Die letzte Saison, welche Zorya Lugansk in Europa spielte, liegt genau 41 Jahre zurück. Dieses Jahr ist es wieder so weit, doch leider darf Zorya seine Heimspiele im Moment nicht in ihrer Heimat spielen. Die Stadt Lugansk liegt direkt im Donbass-Becken, im Osten der Ukraine, und wie bekannt befindet sich diese Region momentan in einem Militärkonflikt. Die Lugansker Fans tun mir deswegen sehr leid, denn wäre dieses Spiel in Lugansk ausgetragen worden, so wäre das Stadion dort wohl mit 22 000 Zuschauern ausverkauft gewesen. 

Sonntag, 17. August 2014

FC Würzburger Kickers - Fortuna Düsseldorf 3:2 n. V.

DFB-Pokal
Stadion am Dallenberg
Zuschauer: 10.500 (ca. 3.500 Gäste)

Auch in der Heimat wurde an diesem Wochenende Fussball gespielt, am Dallenberg empfingen die Würzburger Kickers in der 1. Runde des DFB-Pokals die Fortuna aus Düsseldorf. Das letzte Spiel im Pokal fand übrigens vor gut 30 Jahren statt und der Gegner hieß ebenfalls Düsseldorf.
Etwa 200 Düsseldorfer reisten bereits Samstag an und vergnügten sich in der Würzburger Altstadt. Neben Sachbeschädigung und Diebstahl lieferten sie sich auch eine Massenschlägerei mit Nürnbergern.
Für das größte Spiel seit Jahrzehnten hatte sich die aktive Szene der Würzburger eine feine Choreo ausgedacht. Über die Sitzplätze wurde eine rot-weiß gestreifte Blockfahne gezogen. Oberhalb dieser ging eine weiter Konstruktion in die Höhe, auf dieser sah ich Stadt- und Vereinswappen. Garniert wurde das Ganze mit Fähnchen links und rechts und einem zweigeteilten Spruchband. Auf dem stand ''Wer Würzburg fühlt und Fussball lebt, der kann nur eines lieben...'' sowie ''Fußballclub Würzburger Kickers von neunzehnhundertsieben''. Das hochziehen des ersten Teils klappte nicht so ganz und so hat die Choreo leider einen kleinen Makel. Sah trotzdem gut aus!

Samstag, 16. August 2014

KSV Hessen Kassel - VFR Wormatia 08 Worms 2:1

Regionalliga Südwest
Auestadion
Zuschauer: 2.000 (cs. 40 Gäste)

Das Auestadion faszinierte mich auf den Bildern stets, doch bislang schaffte ich es nie nach Nordhessen. Dies sollt sich am Samstag endlich ändern.
Das Stadion ist ein geiler Oldschoolground, durch die Tartanbahn ist der Zuschauer zwar nicht ganz so nahe am Spielfeld, doch das stört nicht wirklich. Die Flutlichter sind schick und wirken als ob sie gleich abknicken würden. Stadion schonmal Top!
Die Wurst bekommt eine glatte 2 und schmeckte mit vorzüglich. Das Bier ist Krombacher Plörre, brauch ich jetzt nicht unbedingt aber es gibt schlimmeres.

Sonntag, 10. August 2014

Dnipro Dnipropetrovsk - Karpaty Lviv 4:0

Premier Liga
Dnipro-Arena
Zuschauer: 12 668 (ca 120 Gäste)

Nachdem ich ein Tag davor bereits die Reserven von Dnipro gegen Karpaty angeschaut habe, ging es heute zum Spiel der Ersten Mannschaften. Das war das erste echte Heimspiel für Dnipro diese Saison. Das Champions League-Heimspiel gegen FC Kopenhagen wurde nämlich von Dnipropetrovsk auf Anliegen der Dänen in die Hauptstadt der Ukraine verlegt. 

Die Dnipro-Arena wurde 2008 eröffnet. Früher war an selber Stelle bereits ein Stadion namens Metalurg gestanden, welches aber ab Anfang der 90er als Markt genutzt wurde. Die neue Arena war das erste Stadion, welches in der Ukraine zur Europameisterschaft 2012 gebaut wurde. Doch die EM fand hier im Endeffekt gar nicht statt, denn der Bau der restlichen Infrastruktur ging in Kharkiv viel schneller voran und so wurde Dnipropetrovsk durch die ursprüngliche Reserve Stadt Kharkiv als EM-Spielort ersetzt.

Samstag, 9. August 2014

Dnipro Dnipropetrovsk II - Karpaty Lviv II 2:0

U21-Liga Ukraine
Stadion Meteor
Zuschauer: 200 (ca 10 Gäste)

In der Ukraine spielt die zweite Mannschaft der Premier Liga Teilnehmer immer ein Tag vor der Ersten. In Dnipropetrovsk wollte ich unbedingt zu der zweiten Mannschaft gehen und so suchte ich mir zwei Tage aus und fuhr mit dem Zug aus Odessa nach Dnipropetrovsk. Im Gegensatz zu den anderen Reserven, die auf Trainingsgelände ihre Spiele austragen, ist das Stadion der Dnipro-Reserve schon sehr interessant. Und die sieben Flutlichtmasten machen es schon fast zu einem einzigartigen Ground.
Hier kickte seit 1978 bis zur Eröffnung des neuen Stadions im Jahr 2008 die erste Mannschaft von Dnipro. Die Stadt Dnipropetrovsk ist ein großes Industriezentrum der Ukraine und so wurde auch das Stadion Meteor in den Sowjetjahren im Auftrag von einem bekannten Betrieb Juschmasch, welches selbst Raketen, Satelliten und Raumfahrzeuge herstellt, gebaut.

FSV Hollenbach - SSV Reutlingen 2:1

Oberliga Baden-Württemberg
Jako-Arena Hollenbach
Zuschauer: 650 (ca. 65 Gäste)

Da ich die Reutlinger das letzte Mal zu ihrer Zweitliga-Zeit gesehen habe, was schon eine gefühlte Ewigkeit her ist, wollte ich sie mir wieder einmal ansehen. Da die Grenze zu BaWü nicht die Welt entfernt ist, suchte ich mir ein Spiel aus das die Anreise recht gering halten sollte. Die Wahl fiel auf Hollenbach - wo zur Hölle liegt das überhaupt? Dank Navi ist es ja auch kein Problem mehr einen unbekannten Zielort zu finden. So fand ich die ''Arena'' ohne Probleme. Da ich an diesem Tag eh in der Gegend war für eine Besorgung, fiel die Entscheidung leicht sich für dieses Spiel zu entscheiden.

Mittwoch, 6. August 2014

SK Slovan Bratislava - FC Sheriff Tiraspol 2:1

Champions League 3.Quali-Runde Hinspiel
Pasienky Stadion
6.711 Zuschauer

Nach dem Frühstück ging es anderthalb Stunden mit dem Zug nach Bratislava.
Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei und mit 417.000 Einwohner auch die größte Stadt des Landes . Sie liegt an der südwestlichen Grenze der Slowakei am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt.Sehenswert ist die Altstadt und die Burg, die westlich der Altstadt auf einem Felsen 85 Meter über der Donau trohnt.
Einchecken im Hostel ging noch nicht,also erstmal zu Mittag gegessen. Bohnensuppe und Hähnchen mit Kartoffeln für 4,20€.Als nachmittags die Briten das Zimmer immer noch nicht geräumt hatten wurde das einchecken auf Abends verlegt. An der Rezeption auch irgendwelche Franzosen-Trottel von Olympique Lyon, die wohl auf ihrem Weg nach Mlada Boleslav waren.



Freitag, 1. August 2014

FC Würzburger Kickers - SV Wacker Burghausen 4:0

Regionalliga Bayern
Stadion am Dallenberg
Zuschauer. 2.833 (ca. 75 Gäste)

Freitag Abend machten wir uns auf den Weg ins heimische Dallenbergstadion zum Regionalliga-Kracher Würzburg gegen Burghausen. Fantechnisch sollte heute einiges geboten werden, sind die Salzachstädter in meinen Augen die aktivste und am besten organisierte Szene der Liga.
Wegen des hohen Zuschauerandrangs wurde das Spiel ca. 10 Minuten später angepfiffen. Die langen Schlangen an den Kassen soll durch einen neuen Eingang an der Gegengerade künftig verhindert werden. Auch zum Verkehrskonzept sollten sich die Verantwortlichen etwas überlegen, viel Stau und Wartezeiten sind momentan bei den Heimspielen Alltag. Am Stadion selber wird auch gewerkelt und so gibt es bereits neue Wellenbrecher und einen VIP-Bereich. Auch Pflasterarbeiten und Ausbesserungen an den Stehrängen wurden vorgenommen.